Bulgarien – ein aufstrebendes Land – mit vielen Gegensätzen. Einerseits begleiten uns die Esel- und Pferdefuhrwerke auf dem Land, andererseits sehen wir in den Städten das pulsierende Geschäftsleben aus unserer Zeit. Wunderbare Hotels in idyllischer Landschaft, natur belassene Landschaft mit unterschiedlichster Flora und Fauna, aber auch die vielen für uns unbekannten Sehenswürdigkeiten begleiten uns auf der Fahrt. Klima und Heilquellen lockten schon die genusssüchtigen Römer. Die Landschaft ist geprägt von fruchtbaren Ebenen. Die uralten Höhenzüge, wie das Balkan-Gebirge durchzieht Bulgarien in der gesamten Ausdehnung bis zum Kap am Schwarzen Meer. Das Sredna Gora Gebirge liegt im zentralen Teil Bulgariens zwischen dem Balkan-Gebirge und der Thrakischen Ebene. Das Rhodopen-Gebirge bildet ein riesiges Labyrinth von Bergen, Tälern und Schluchten. In orthodoxen Klöstern finden sich herrliche Malereien der byzantinischen Ära. In ausgedehnten Höhlen Zeugnisse aus prähistorischer Zeit, in den Städten prachtvolle Renaissancefassaden.
Tourenverlauf:
1. Tag: Individuelle Anreise nach Sofia. Transfer vom Flughafen/Bahnhof zum Hotel. Begrüßung und Abendessen. Die Hauptstadt Bulgariens hat ca. 1,1 Mio. Einwohner und blickt auf eine 7000-jährige Geschichte zurück. Bereits die Römer drückten Sofia ihren architektonischen Stempel auf. Ganze städtebauliche Ensembles bewahrten auch den Stil um den Jahrhundertwechsel.
2. Tag: Sofia – Ribaritza ca. 45 km. Morgens ca. 2-stündige Stadtführung, anschl. Bustransfer zum Kloster Glozhene (Das Kloster aus dem 13. Jh. liegt auf einem Berg und sieht aus der Ferne wie eine Märchenburg aus) und Mittagessen. Radtour nach Ribaritza.
3. Tag: Ribaritza – Apriltzi ca. 55 km. Radtour über Trojan zum Kloster Trojan (herrliche Ikonen und Wandmalereien in der dreischiffigen Klosterkirche) und Weiterfahrt bis Apriltzi.
4. Tag: Apriltzi – Hissarja ca. 55 km. Radtour bis Gabrovo und zum Freilichtmuseum Etara (Das Museum für Architektur und Landeskunde vermittelt auf einer Fläche von 60 ha einen umfassenden und eindrucksvollen Einblick in Handwerk, Kultur und Architektur des 18/19 Jh.). Anschließend Weiterfahrt per Bus nach Hissarja (ca. 2,5 Std.). Am Randgebiet des Sredna-Gora-Gebirges liegt der heutige Kurort Hissarja mit seinen mehr als 20 Mineralquellen und dem milden Klima mit einer reichen kulturgeschichtlichen Vergangenheit. Zur Zeit der Römer hieß die Stadt Augusta und war damals ein berühmtes Heilbad.
5. Tag: Hissarja – Plovdiv ca. 60 km. Radtour zum trakischen Kulttempel Starosel (Die größte thrakische Kultstätte ist von einer bis zu 5 m hohen und 240 m langen Mauer aus Steinblöcken umgeben. Der Tempel hat einen Paradeeingang und zwei Seiteneingänge, sowie einen langen Gang mit 5 m hohen Wänden) und nach Saedinenie. Kurzer Transfer nach Plovdiv. Stadtrundgang und Abendessen. An beiden Seiten des Flusses Maritza und auf 6 Steinhügeln liegt die weltbekannte unter Denkmalschutz stehende Altstadt von Plovdiv. Gut erhalten sind das Römische Stadion, das antike Amphitheater, wertvolle Mosaike und die bildhübschen Häuser aus der Zeit der bulgarischen Renaissance.
6. Tag: Plovdiv – Devin ca. 50 km. Besichtigung vom Kloster Batschkovo (ein großartiger Klosterkomplex, sowie eine wunderbare sakrale Architektur zeugen von dem hohen Können seiner Erbauer) und der Steinernen Brücken (Wunderschöne riesige Felsenbildungen). Bustransfer nach Pamporovo - größtes Schigebiet im Rhodopen-Gebirge. Radtour über Schiroka Laka nach Devin.
7. Tag: Devin – Welingrad ca. 65 km. Radtour zu der Tropfsteinhöhle Jagodinska (Diese Tropfsteinhöhle ist eine der längsten -10 km - und schönsten in Bulgarien). Über Dospat Radtour bis Welingrad (der größte Kurort Bulgariens mit ca. 70 Mineralwasserquellen. Das Kleptuza ist die größte Karstquelle von 1.200 Litern eiskaltem Wasser pro Sekunde). 8. Tag: Individuelle Abreise oder Verlängerung . Transfer zum Flughafen
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Überblick:
geführte Gruppentour
8 Tage / 7 Nächte
ca. 330 Kilometer
Streckencharakter:
Auf sehr verkehrsarmen Straßen (es gibt keine Radwege) und Nebenstraßen mit teils leicht hügeligen Abschnitten. Die schwierigen Anstiege überbrücken wir per Bus. Sehr viele Strecken abwärts oder flach.